Produkttexte sind Verkäufer, die nie Pause machen. Trotzdem stehen in vielen Shops unveränderte Hersteller-Textbausteine oder hastig getippte Sätze. Beides kostet Conversions — und Sichtbarkeit, denn Google stuft dünne und kopierte Texte ab. Wann lohnt sich ein externer Texter?
Was ein guter Produkttext leisten muss
- Nutzen statt Merkmale — nicht nur, was das Produkt ist, sondern was der Kunde davon hat.
- Einwände vorwegnehmen — die typischen „Ja, aber“-Fragen direkt im Text beantworten.
- Scannbar — kurze Absätze und Bullets statt Textwüste; die meisten Kunden überfliegen.
- Suchbegriffe natürlich eingebaut — so, wie Menschen tatsächlich suchen, ohne Keyword-Stopfen.
- Einzigartig — kein kopierter Hersteller-Text. Gleiche Texte auf vielen Shops sind Duplicate Content.
Welche Texte sich auslagern lassen
- Produktbeschreibungen — der Klassiker, oft in großer Stückzahl.
- Kategorietexte — wichtig fürs Ranking, in vielen Shops komplett leer.
- Marken- und Über-uns-Seiten — Vertrauen schaffen, nicht nur informieren.
- Ratgeber- und Blog-Artikel — ziehen Besucher über Suchanfragen, die noch nicht auf Kauf stehen.
- Newsletter und Anzeigen-Copy — kurze, zugespitzte Texte mit klarem Ziel.
Anzeichen, dass es Zeit ist
- Im Shop stehen unveränderte Hersteller-Textbausteine.
- Kategorieseiten haben gar keinen beschreibenden Text.
- Du verschiebst neue Produkte, weil die Texte fehlen.
- Produktseiten haben eine hohe Absprungrate.
Worauf du bei der Auswahl achtest
- Produkt- und Branchenverständnis — wer dein Produkt versteht, schreibt überzeugender.
- Arbeitsproben — lesen sie sich verkäuferisch, oder nur „schön“?
- SEO-Grundverständnis — der Texter sollte mit Suchbegriffen umgehen können, ohne den Text zu verbiegen.
- Tonalitäts-Fit — sachlich, locker, hochwertig? Der Stil muss zur Marke passen.
- Umgang mit Recherche — gute Texter fragen nach, statt zu raten.
Das Briefing macht den Unterschied
Auch der beste Texter trifft nicht, was er nicht weiß. Ins Briefing gehören:
- Zielgruppe — für wen wird geschrieben?
- Tonalität — wie soll die Marke klingen?
- Suchbegriffe — die wichtigsten Keywords je Seite.
- Länge & Struktur — Richtwert und gewünschter Aufbau.
- USPs & Tabu-Begriffe — was das Produkt besonders macht, und was nicht behauptet werden darf.
Fazit
Gute Produkttexte sind kein Luxus, sondern Verkaufsfläche. Wer Hersteller-Bausteine durch eigene, nutzenorientierte Texte ersetzt, verbessert Conversions und Sichtbarkeit zugleich. Mit einem klaren Briefing und einem Texter, der die Branche versteht, wird aus Produktdaten echter Verkaufstext.
Geprüfte Texter findest du in der Kategorie Text & Copywriting oder über die Anbietersuche.